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Journalismus


«Immer noch besser als Arbeiten», hat einmal Luigi Barzani über den Journalismus gesagt. Ein Bonmot, das in seiner Perfidie durchaus mit einigen von Karl Kraus mithalten kann, da doch viele Journalisten von einer bewundernswerten Leidenschaft angetrieben werden. Einige, um ihre Leser zu informieren, riskieren sogar das eigene Leben, und manchmal verlieren sie es auch. Wie könnte ohne Journalismus überhaupt eine öffentliche Meinung existieren? Denn wenn der öffentliche Diskurs geschwächt ist, fühlt sich die Demokratie auch nicht besonders gut. Und je mehr das Bild die Oberhand über das geschriebene Wort gewinnt, desto wichtiger wird die der Lektüre von Tageszeitungen gewidmete Zeit, um unsere kritische Funktion aufrecht zu erhalten. Nicht immer ist, wie man oft sagt, Information Macht. Sicher jedoch ist derjenige, der nicht nach den Fakten und Verhältnissen der Welt fragt, dazu verurteilt, inmitten der Schatten in der platonischen Höhle zu bleiben. Dass überdies viele nur das lesen, was ihre eigene Meinung bestärkt, anstatt andere Meinungen anzuhören, ist ein anderes Problem. Ein guter journalistischer Artikel ist in der Lage, den Leser ohne akademische Ambitionen und Zugeständnisse an den Skandal zu informieren, zu bereichern, und manchmal sogar an ein Thema oder eine Überlegung heranzuführen, die ihm zuvor unbekannt waren. Das ist zumindest meine Erfahrung als Leser. Denn in meinem Elternhaus wurden immer mehrere Zeitungen gelesen, und so konnte ich leicht die Gewohnheit übernehmen, mich der Lektüre von Fakten und Meinungen des Tages zu widmen. Ich halte das für eine heilsame und anregende Übung. Oder eine deprimierende, je nachdem, was für Nachrichten mir über den Weg laufen. Jedenfalls kann ich den Tag nicht beenden, ohne den Tageszeitungen die gebührende Zeit gewidmet zu haben. Dabei lege ich allerdings nicht allzu viel Nostalgie für bedrucktes Papier an den Tag. Viele Zeitungen und Journale lese ich lieber via Internet, zu Hause oder auf Reisen. Die Artikel speichere ich in digitalem Format und lasse sie unter Freunden zirkulieren.
1998
Was meine journalistischen Aktivitäten angeht, habe ich erste Schritte in den Jahren der Gründung und Leitung von SkabadiP.com gemacht, der ersten italienischen Website für Ska und Rocksteady.
2005 Dann arbeitete ich mit der italienischen Tageszeitung
La Stampa zusammen, und heute schreibe ich für den Domenicale [Sonntagsbeilage] und Ventiquattro [Magazin] der italienischen Tageszeitung Il Sole 24 Ore und den Notiziario della Banca Popolare di Sondrio. Dazu arbeite ich als Autor mit dem italienischen Rundfunksender Radio24 für die Kultursendung
La Finestra sul Cortile.
2007  Ich arbeite an der Fernsehsendung Stella del Sud (RAI 1) mit
und fange mit der Wochenzeitung L’espresso zu arbeiten an.
2008  Ich  arbeite an der Berichten über Regensburg, München und Madesimo für die Fernsehesendung Effetto Sabato (RAI 1) mit.

Hier kannst Du meine Artikel lesen, die schon jetzt in der deutschen Übersetzung verfügbar sind. Komm ab und zu wieder, und Du wirst neue übersetzte Artikel finden.

2008
2007
2006
2005
2004
2003

1998
 


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